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Dieses System aber stößt bei vielen Experten auf Ablehnung. Die Betreiber auch einfacher Stellplätze etwa an Schwimmbädern und Gasthöfen - könnten
dadurch gezwungen werden, ihr Gelände beispielsweise mit Sanitär- und Strom-Ausstattung aufrüsten, um mehr Sterne zu erhalten, malt etwa Sabine Scholz, Stellplatzexpertin der Fachzeitschrift REISEMOBIL
INTERNATIONAL (Stuttgart), ein düsteres Zukunftsbild und ergänzt: "Die Kosten müssten die Stellplatzbetreiber zukünftig auf die Gebühren umlegen und Reisemobilisten demnach tiefer in die Tasche
greifen." Weil auch die geplante Erhöhung der Kfz-Steuer für Wohnmobile noch nicht vom Tisch sei, entstünden für Reisemobilisten zusätzliche Härten eine ernsthafte Gefahr für den boomenden
Tourismus mit den Häusern auf vier Rädern. Branchenkenner vermissen bei der vom ADAC ausgeklügelten Bewertung zudem für Reisemobilisten wichtige Kriterien wie Rangierbereiche, Nähe zu Städten und
Ausflugszielen sowie Öffnungszeiten. Weiterer möglicher Teuerungsfaktor: Für die Zuteilung der Sterne würde der DTV bei den Stellplatz-Betreibern einige hundert Euro kassieren alle drei Jahre. Auch
hier müsste der Stellplatz-Besucher letztendlich die Zeche zahlen.
Um den Protest gegen eine drohende Sterne-Bewertung zu bündeln, hat die Redaktion REISEMOBIL INTERNATIONAL ein Internet-Portal
eingerichtet: http://www.reisemobil-international.de/sternschnuppe
Alle Reisemobilisten können dort ihre Meinung äußern. Und somit versuchen, die Befürworter einer Sterne-Klassifizierung davon zu überzeugen, dass es
schädlich ist, nach den Sternen zu greifen.
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