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Fazit
Neben der schlechten Qualität der gelieferten Produkte, ist eine unverständliche äußerst negative Kundenbehandlung zu verzeichnen. Die
Nachbesserungstermine wurden stets mit grösserer Verzögerung vergeben. Auf Anrufe wegen der Reklamationen (Herr Krause hört nicht zu, erkennt keine Mängel an, lässt den Kunden nicht ausreden) wurde
bisher nur einmal reagiert, oben als PDF zu lesen. Drei Briefe danach (30. März, 7. und 25. April) mit Lösungsvorschlägen und Fristvorgaben wurden nicht beantwortet.
In einem Telefonat hat sich Herr Krause auf seine Geschäftsbedingungen berufen, die auf der Rückseite der Rechnung abgedruckt wären.
Er hat aber nicht gesagt, wo aus seiner Sicht die Geschäftsbedingungen einer Reklamation entgegenstehen. Außerdem irrt sich hier Herr Krause, die Rückseite der Rechnung ist unbedruckt,
Geschäftsbedingungen wurden nicht ausgehändigt.
Am 15. April 2010 fand ein kontroverses Telefonat mit Herrn Krause statt. Es ging um die Rücknahme / Wandlung der fehlerhaften
Komponenten und Kostenerstattung. Das gefiel Herrn Krause überhaupt nicht, er wollte sich mit seinem Partner darüber beraten. Die Zusage einer schriftlichen Stellungnahme innerhalb der vorgeschlagenen
Frist wurde nicht eingehalten. In dem Gespräch habe ich auch auf eine mögliche (sachliche) Veröffentlichung im Internet und in den einschlägigen Foren hingewiesen. Darüber hat sich Herr Krause sehr
aufgeregt, er sehe das als Erpressung *) an.
*) Erpressung? Das sind aus meiner Sicht Versuche rechtswidrige
Dinge durchzusetzen. Ich möchte zunächst nur eine Reaktion einer Firma erreichen, die aus meiner Sicht fehlerhafte Produkte geliefert geliefert hat. Strafgesetzbuch: § 253 Erpressung
Es fragt sich in der Tat, warum Herr Krause nicht auf Briefe und Telefonate reagiert. Es sollte doch allein schon aus Höflichkeit und
Respekt selbstverständlich sein, nach einem angemessen Zeitraum sich auch gegenüber einem unzufriedenen Kunden lösungsorientiert zu äußern.
Schade für KLS, denn wenn sich das rumspricht, könnte der wirtschaftliche Schaden weitaus größer sein, als eine schnelle und kulante
Lösung. Dann wäre das Thema für mich erledigt gewesen. Ich kann damit umgehen, wenn Fehler passieren, ich kann aber nicht damit umgehen, wenn keinerlei Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.
Eine Nachfrist bis zum 5. Mai läuft.
Keine Anerkennung der Mängel von Herrn Krause
Am 3. Mai erreicht mich ein E-Mail von Herrn Krause, indem Sachverhalte beschrieben werden, die die Tatsachen verdrehen. Es wird nicht
auf die Mängel, wie die rostenden Komponenten eingegangen. Die Nachbesserungen in der Vergangenheit werden als “Kulanz” ausgelegt, das ist schon eine merkwürdige Geschäftspolitik. Herr Krause
sieht offensichtlich keine Veranlassung seiner Verantwortung als Lieferant nachzukommen. Ein Schreiben vom 24. März mit Angeboten von Alternativen habe ich nicht erhalten. Das E-Mail als PDF.
Herr Krause behauptet, ich würde versuchen zu meinen Gunsten eine Wandlung zu normalen Endverbraucherpreisen verlangen. Das ist
erstaunlich. Ich habe um ein Angebot für eine Wandlung plus meine Fahrkosten gebeten und keine Antwort erhalten. In einem weiteren Schreiben habe ich pauschal 1.500 Euro (plus sehr kulant Fahrkosten und
Reparaturaufwand 250 Euro, da alleine die Demontage mit 137,98 Euro anfiel) errechnet. Wie hoch die Beträge sein müssten, kann nur Herr Krause kalkulieren, denn die Rechnung über 2.500 Euro (einschl.
Alufelgen und Reifen vorne) war nicht spezifiziert.
Der Sprinter 518 CDI hat von Mercedes eine offizielle Freigabe (ohne technische Änderung) auf ein zulässiges Gesamtgewicht von 5.300
kg erhalten. Das wurde vom TÜV am 2. Dezember 2009 positiv begutachtet, nachdem Herr Krause gegenüber dem TÜV-Ingenieur telefonisch bestätigt hatte, das die Xerromer-Federn für über 6.000 kg Last
geeignet sind. Daher hat dieser Sachverhalt keinerlei Auswirkung auf die montierten Federn.
Ich habe mich bei meiner privaten Kaufanfrage Anfang 2008 erkundigt, ob Herr Krause damit einverstanden ist, wenn ich von der Montage
Fotos mache und darüber auf meiner Homepage in Verbindung mit meinem Hobby berichte. Diese Art von “Werbung” hat Herrn Krause sehr gefallen. Das ich einen “Journalistenrabatt”
erhalten habe, ist mir neu. Aber als Journalist bezeichnet zu werden, das ist schmeichelhaft. Auf die Idee ein “Redaktionsbüro” einzurichten, bin ich noch nicht gekommen. Korrekt ist, Herr
Krause hat preislich ein günstiges Gesamtpaket angeboten.
Aber was soll man dazu noch weiter schreiben, ich denke das E-Mail von Herrn Dipl. Ing. Krause vom 3. Mai spricht für sich. Dieser
Text ist übrigens auch als Brief eingetroffen, Datum 30. April, Poststempel 10. Mai.
Jetzt bleibt nur noch der Weg zum Rechtsanwalt. Das Schreiben an KLS wurde vom Rechtsanwalt am 21. Mai 2010
versandt. Wenn keine Reaktion erfolgt, dann wird ein Richter entscheiden müssen.
Zwischenzeitlich erreichten mich erste Reaktionen auf diesen Bericht, die sich wegen dieser Schilderung für ein anderes Unternehmen
entschieden haben.
Am 1. Juni 2010 hat Herr Krause auf das Schreiben des RA geantwortet (PDF). Das Schrieben ist genau so unverständlich, wie der bisherige Schriftwechsel. Herr Krause hat Behauptungen aufgestellt, die nicht den Tatsachen entsprechen.
Am 23. Juni 2010
hat der Rechtsanwalt den Behauptungen widersprochen und gleichzeitig einen Vergleich abgeboten, um ein Gerichtsverfahren zu vermeiden.
August 2010: Wie eigentlich schon erwartet, erfolgte keine Reakation von Herrn Krause, der Rechtsanwalt bereitet die Klage vor.
Bernd Loewe
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