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Vorwort zur Lutz – Airmix - Mobiltoilettenentlüftung:

Hier wird Campingfreunden die Innovation Lutz – Airmix - Mobiltoilettenentlüftung vorgestellt. Bei dieser Anlage handelt es sich um einen Prototyp, der sich seit 2003 vom Entwickler Helmut Lutz erfolgreich in praktischer Erprobung befindet. Die Lutz – Airmix - Anlage ist seit dieser Zeit auch dem Mobil - Toilettenhersteller Thetford bestens bekannt und wurde in dieser Zeit „wohlwollend“ mit Lieferungen von benötigten Toilettenbauteilen unterstützt. Über die Top - Funktionalität und den Service freundlichen Aufbau gibt es weder beim Thetford – Technik - Management, noch bei der Präsentation, vor Campingfachleuten, einen Kritikpunkt.

Hier eine Aussage von kompetenten Campingfachleuten: Der Lutz – Airmix ist der Maybach unter den Mobiltoiletten - Entlüftungssystemen. Der hochqualitative Lutz - Airmix wird einmal auf dem Markt, allerdings nicht unter einem Endverkaufspreis von ca. 180 Euro zu haben sein.

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Bisher konnte der Mobil - Toilettenhersteller Thetford, die Freizeitfahrzeughersteller leider noch nicht davon überzeugen, den innovativen Airmix als Sonderausstattung = S.A. in die „Zugegebenermaßen“ bereits schon sehr lange Zubehörliste von Freizeitfahrzeugen mit Aufzunehmen. Bekanntlich ist auch die mobile Kundschaft, beim Kauf eines Campingfahrzeuges, „verständlicherweise“ von Seitenlangen S.A. Listen gesättigt. Andererseits kann von einem Hersteller des Airmix - Systems auch nicht erwartet werden dass daraus ein Verlustgeschäft wird. Das ist die aktuelle Situation.

Deshalb ist nicht auszuschließen, dass wenn sich kein alternativer Weg zur Herstellung und den Vertrieb des Lutz – Airmix findet, den Campingfreunden zukünftig diese zukunftsweisende Innovation zum Erreichen der 100% Geruchsfreiheit im mobilen Toilettenraum, vorenthalten bleibt.

Paradigmenwechsel im mobilen Toilettenraum!

Vorstellung der „Lutz – Airmix – Mobiltoilettenentlüftung“

Jeder Besitzer eines Campingfreizeitfahrzeuges kennt die Toiletten – Geruchsproblematik, speziell bei sommerlichen Temperaturen, in seinem Fahrzeug. Weltweit bemühen sich Geruch geplagte Campingfreunde den beengten mobilen Lebensraum „Professionell Geruchsfrei“ zu bekommen. Die Versuchs - Palette ist weit gestreut. Man versucht es über Chemieprodukte und verschiedene technische Varianten. Weil dieses Problem auch im Jahr 2000 noch nicht Professionell gelöst war, hatte sich auch Wohnmobilist Helmut Lutz dieser Aufgabe gestellt.

Der Lutz Denkansatz begann damals mit einer Analyse vom „Naturgegebenen“ bakteriellen Zersetzungsprozess in Fäkalienbehälter (FB) mobiler Toilettenanlagen; speziell ausgeprägt bei hohen sommerlichen Temperaturen und der Erkenntnis einer extremen Durchmischung, des FB Mediums, in einem fahrenden Campingfahrzeug. (Wohnmobil)

Hier die von Lutz gewonnene Erkenntnis: Unter „Oben“ genannten Vorbedingungen beginnt im FB ein bakterieller Zersetzungsprozess der bekanntlich das Übel riechende Faulgas bildet. Das Faulgas setzt sich aus verschiedenen Gasteilchen zusammen, wobei der prozentuale Hauptanteil das Methangas ist. Dieses Gasgemisch hat bekanntlich die Eigenschaft sich am Boden abzulegen und in geschlossenem Raum, von Unten her aufzustauen. Exakt dieser Vorgang findet im FB mobiler Toilettenanlagen bei sommerlicher Hitze logischerweise noch beschleunigt statt.

Nimmt man diesen natürlichen Vorgang als Basis – Denkansatz, dann gibt es nur „Einen“ sinnvollen und für den Campingfreund bezahlbaren Weg zur Beseitigung von Gestank in mobilen Toilettenräumen. Wir akzeptieren Vorbehaltlos unser Naturgesetz und lassen zunächst einmal die Faulgasbildung „unbeeinflusst“ zu.

Die Funktion des Lutz Airmix Entlüftungssystems:

Ohne eine Abführung der sich „Permanent“ bildenden Faulgase würde ein FB zum Druckbehälter. Weil das Lutz – Airmix – Entlüftungssystem „bewusst“ großvolumig aufgebaut wurde bewegen sich die Faulgase schon bei minimalstem Druckaufbau eigenständig über das Entlüftung - Ventil im Thetford C 400 FB; dann durch den FB internen Entlüftungskanal; über die FB Boden - Anbindungsplatte; durch den Fahrzeugboden und verlassen das Entlüftungssystem schon vor der Ansaugstelle am Vakuumerzeuger über die zum Boden gerichtete Bypassöffnung. Die Faulgase legen sich, bei nicht benutzter Toilette, „noch technisch unbeeinflusst“ auf dem Erdboden unter dem Fahrzeug ab. Dort vermischen sich die Gase mit Atmosphären - Frischluft und verflüchtigen sich in der Atmosphäre ohne das höher positionierte menschliche Geruchsorgan zu erreichen.

  • Anmerkung 1 Bis zu dieser Stelle, meiner Umschreibung, funktioniert das Lutz – Airmix Mobiltoiletten - Entlüftung – System, erfreulicherweise, ohne ein einziges Watt aus der Fahrzeug - Bordbatterie entnommen zu haben.
  • Anmerkung 2 Die Bypassöffnung bekommt eine Doppelfunktion: Funktion 1: Bei unbenutzter Toilette verlassen die Faulgase über diese Bypassöffnung das Toiletten - Entlüftungssystem. Funktion 2: Bei Toilettennutzung und dabei aktiviertem Vakuumerzeuger, wird die Bypassöffnung zur zusätzlichen Luftansaugstelle umfunktioniert und trägt dazu bei, dass das Luftverhältnis, wenn erwünscht, auf 90 % Frischluft zu 10% belasteter FB Luft maximiert werden kann.
  • Anmerkung 3 Nun möchte eine Person die mobile Toilettenanlage benutzen und hebt dazu den Toilettenverschlussdeckel an. Schon beim geringsten Anheben des Toiletten – Verschlussdeckels, aus der Grundstellung, schließt der el. Deckelkontakt einen 12 Volt DC Stromkreis und aktiviert den, auf 12 – 15 Watt, Leistung reduzierten Vakuumerzeuger des Airmix unter dem Fahrzeugboden. Schon innerhalb 1 Sekunde wird das erwünschte Vakuum im FB hergestellt, d.h. in der Zeit, bis die Hand vom Loslassen des Verschluss - Deckels den Toiletten – Sperrschieber – Bedienhebel „zum Öffnen“ erreicht hat; steht schon Sicher das volle Vakuum im FB. Bei geringster Spaltöffnung erhalten wir „Lufttechnisch“ die erwünschte strömungstechnische Einbahnstrasse. Der bewusst großvolumig ausgelegte Vakuumerzeuger, unter dem Fahrzeug, schafft uns eine vollflächige, abrissfreie Durchströmung von Toilettenraumluft, über die voll geöffnete FB Eintrittsöffnung. Gegen dieses Strömungsvolumen hat selbst bestialischster Gestank nicht die geringste Chance, nach Oben, aus der Toilette auszutreten. Sie können die Fäkalien sehen, riechen Sie aber nicht. Der Toilettenraum ist somit, auch bei extremster sommerlicher Hitze zu 100% Geruchsfrei. Durch das Besetzen der Toilette verlegt sich die strömungstechnische Einbahnstrasse hoch bis zur Sitzposition. Die Leistung des Vakuumerzeugers ist so bemessen, so dass auch bei der Minimalsitzabdeckung eines Kindes die Geruchsfreiheit, im Benutzungsmoment, gewährleistet werden kann.

Der Leistungsgerecht; ganz speziell auch auf Laufruhe; getrimmte Vakuumerzeuger zieht den FB - Gestank über die Airmix - Kammer. In diese Airmix – Kammer wird, neben der belasteten FB - Luft, je nach Parametereinstellung, noch bis zu max. machbaren 90% Frischluft angesaugt und quasi laut dem Naturgesetz der Luftvermischungsvorgang mit Hilfe von 12 – 15 Watt elektrischer Energie intensivierend beschleunigt.

Der wahre Fachmann erkennt in dieser Lutz Entlüftung - Methode die totale Akzeptanz des Naturgesetzes und bei Toilettennutzung den synergetischen Doppeleffekt: 

a. Die strömungstechnische Einbahnstraße zum Erreichen de 100% Geruchsfreiheit im Fahrzeuginnenraum und

b. Den mit 12 – 15 Watt el. Energie beschleunigten Luftvermischungsvorgang bei der Toilettennutzung zur Vermeidung von Gerüchen außerhalb der Fahrzeuge, auf beengten Stellplätzen. Weiteres entnehmen Sie bitte der Publikation des Lutz Airmix.

Bitte sichten Sie nachfolgend die Publikation des Lutz Airmix und glauben Sie mir: Nur wer zur intensiven Einsicht bereit ist, kann Mitreden; Bewerten und Entscheiden.

CAD-Zeichnung
Ventil im FB - Adapterplatte - Vakuumerzeuger PICT0352
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Lutz - Airmix mit Andockflansch PICT0491

Funktionsbeschreibung des „Lutz - Airmix“

Beim Lutz - Airmix – Vakuumabsaugsystem handelt es sich um ein hoch innovatives Entlüftungssystem für Mobiltoiletten, insbesondere für Wohnmobile, Wohnwagen und Boote.

Mit diesem System wird die 100% Geruchsfreiheit, in den Fahrzeugen, auch bei extremsten sommerlichen Temperaturen erreicht. Darüber hinaus wird die Geruchsbelästigung außerhalb der Fahrzeuge erfolgreich unterbunden. Das Lutz Toiletten - Entlüftungskonzept ist bewusst unter Berücksichtigung des Naturgesetzes „Methanhaltige Gase legen sich am Boden ab“ aufgebaut“

1. Ein 15 bis 25 Watt Vakuumerzeuger mit variabler Drehzahl (Leistung) wird, Platz sparend, unter dem Fahrzeugboden montiert. Dieser Vakuumerzeuger befindet sich in einem soliden wetterfesten Gehäuse und ist mit 2 Sauganschlüssen NW 40 sowie einer Airmix - Kammer am Gebläseeingang, ausgestattet.

2. Der Sauganschluss 1 = (50% der regelbaren Gesamtleistung des Vakuumerzeugers) wird über ein NW 40 Rohr oder Schlauch, durch den Fahrzeugboden, mit der Adapterplatte der Basistoilette verknüpft. Das Schlauchende ist an der Adapterplatte unter dem Fäkalienbehälter (FB) aufgesteckt. In dieser Saugstrecke, zur Toilette, befindet sich noch eine einstellbare Drosselklappe mit einer Zwangsöffnung. Direkt vor dem Vakuumerzeuger ist ein NW 40 - T- Anschlussstück, quasi als Frischluft – Bypass, installiert. Mit der genannten Drosselklappe wird erreicht, dass das Luftvolumen, der angesaugten Toilettenraumluft, die über die Eintrittsöffnung des Fäkalienbehälter (FB) gezogen wird regelbar wird. Damit wird eine Feinregulierung des Zuges an der Fäkalieneintrittsöffnung erzielt ohne zunächst die kollektive Frischluftzugabe, im Airmix, in Richtung + oder - zu verändern.

3. Der Sauganschluss 2 liefert addierend nochmals volle 50% Frischluftanteil der elektronisch gewählten Gesamtleistung in den Airmix - Raum des Vakuumerzeugers. Der ganz bewusst überdimensionierte Vakuumerzeuger läuft deshalb im Versuchsfahrzeug, geräuscharm, ca. mit halber Leistung. (ca. 12 – 15 Watt.) Diese Leistung war z.B. im heißen Sommer 2003, ausreichend um eine Geruchsbelästigung, auch neben dem Fahrzeug, zu verhindern. Durch diese konstruktive Gestaltung ergibt sich eine frei wählbare Parametereinstellung, in der Zusammensetzung zwischen Fäkalienluft und Frischluft, im Airmix - Gehäuse. Bei einer erwünschten Leistungserhöhung des Vakuumerzeugers = mehr Frischluft) (z. B., möglicherweise erforderlich, in tropischen Ländern) empfiehlt sich eine Strömungsreduzierung an der Drosselklappe vorzunehmen.

Anmerkung 1: Hier könnte man ein technisches Spiel, ohne Grenzen, beginnen, in dem man über einen Temperaturfühler die Leistung des Vakuumerzeugers automatisch anpasst. Dadurch wird in den kühleren Nachtstunden das Drehzahlband des Vakuumerzeugers so weit reduziert dass kein Geräusch neben dem Fahrzeug zu bemerken ist und trotzdem die Geruchsfreiheit „Innen und Außen“ bei Tag und Nacht gewährleistet bleibt.

Anmerkung 2: Die dosierte Luftmenge, die vom Toilettenraum über die Eintrittsöffnung des FB gezogen wird, hat nur die alleinige Aufgabe eine strömungstechnische Einbahnstrasse, zum Erreichen der 100% Geruchsfreiheit, im Fahrzeug, auch bei größter sommerlicher Hitze und im Benutzungsmoment, abrissfrei zu gewährleisten. Eine intensivere Luftdurchströmung des FB ist weder erwünscht; noch erforderlich und würde sich, erfahrungsgemäß negativ auf das Abluftergebnis auswirken. So ist es technisch möglich mit den Luftpotentialen frei zu variieren so dass sich das Abluftergebnis, beispielsweise im Maximal machbaren Fall, aus 90 % Frischluft und 10% Fäkalienluft zusammensetzt. Diesem Luftgemisch kann, auf Wunsch, noch ein angenehmer Duftstoff, der extern vom Toilettenraum, auf die Filter - Duftstoffmatte, eingebracht wird aufmoduliert werden.

Anmerkung 3: Bei geöffnetem Toilettendeckel (= Anlage in Betrieb) und noch geschlossener Fäkalieneintrittsöffnung wird dann mit ca. 95% Frischluft die Duftstoffmatte durchströmt und dadurch regeneriert. Nach ca. 5 Minuten - Regenerationszeit kann dann, wenn erwünscht, der Duftstoff extern vom Toilettenraum aus tropfenweise, in den Airmix, eingebracht werden und die Filter – Duftstoffmatte ist wieder, für einige Wochen, neu aktiviert. Der Duftstoff für den Lutz Airmix kann extern, vom Toilettenraum aus, nur durch das normale Gefälle in das Airmix - Gehäuse eingebracht werden. Die Einlassdüse ist exakt über den Schaufeln vom Lüfterrad des Vakuumerzeugers positioniert und schleudert den Duftstoff an die Duftstoffmatte. Der nachströmende Luftstrom drückt den Duftstoff dann in das Gewebe der Matte. Das Resultat ist: Die Absauganlage, unter dem Fahrzeug, ist dadurch bedingt = „Wartungsfrei“. 

Zur Beachtung: Die unter Anmerkung 3 beschriebene Möglichkeit der Duftstoffzugabe wird zum Erreichen der Geruchsfreiheit außerhalb der Fahrzeuge nicht benötigt. Dieser Luxus ist im Lutz Versuchsfahrzeug zwar eingebaut, wurde aber selbst von Lutz nicht mehr aktiviert, weil im Praxisbetrieb kein Bedarf bestand. (Als Duftstoff wurde, damals beim Versuch, Natur reines etherisches Öl  mit der Duftnote „Rosengeranie“ verwendet.

4. Der Fäkalienbehälter (FB) der Thetford Toilettenanlage (C400 Serie) (= verwendetes Toiletten - Modell am Prototyp) ist mit einem Multifunktionsbauteil (MFB) versehen. Mit diesem Bauteil wird es möglich die Faulgase, mittels Rohrstück, durch die Fäkalien hindurch, am Boden des FB, mit Hilfe der Adapteranschlussplatte, zu evakuieren. In diesem Saugrohr ist auch noch ein Actuator untergebracht, der das Sicherheitsventil dann zum Schwimmerventil umfunktioniert, sobald der FB die Endposition der Basisanlage erreicht hat. In dieser Position wird der FB exakt unverrückbar positioniert und zusätzlich auf den letzten Millimetern, vor der Endposition, die Dichtung zur Abluft weiterführenden Adapterplatte angepresst. Beim Entnehmen und Transport des FB wird das Schwimmerventil wieder zum Sicherheitsventil. Diese Konstruktion hat den entscheidenden Vorteil, dass beim Abstellen des FB außerhalb der Basisanlage sofort wieder das Schwimmerventil in Funktion ist. Dadurch kann der FB gefahrlos in der prallen Sonne abgestellt werden; (und auf dem Weg zur Entsorgung beim Campingfreund kurz ein kühles Pils eingenommen werden.)

5. Achtung: Es wäre eine bewusste Täuschung von mir, dem Lesers, dieser Lektüre, zu suggerieren, ein Aktivkohlefilter, am Abluftaustritt, könnte nur ein einziges Gasmolekül eliminieren oder ausfiltern. Das Filter - Duftstoffmedium kann allerdings bei Luftdurchlass einen zuvor eingespritzten Duftstoff für eine geraume Zeit beherbergen und erfreulicherweise dosiert abgeben. Darüber hinaus verhindert diese großflächige Matte, am Abluftaustritt, auch das Eindringen von Schmutz, von Außen, ins Airmix – Gehäuse. In diesem Zusammenhang muss grundsätzlich auch noch erwähnt werden, dass mit der Lutz Anlage zwar die 100% Geruchsfreiheit bei jeder Außentemperatur, im Fahrzeug, garantiert auch ohne Chemiezusatz erreicht wird, allerdings möchte ich bei der Entleerung, des FB, dann möglichst nicht dabei sein. Generell ohne einen PVC - pflegerischen Zusatz, im FB, zu fahren ist nicht ratsam weil das Materialgefüge des FB so stark mit Geruchspartikeln gesättigt wird, dass der Behälter, selbst ohne Inhalt, in kürzester Zeit eine stinkende Kiste ist und deshalb unbrauchbar wird. Das Lutz Airmix System ermöglicht zukünftig den Chemikern ein biologisch abbaubares Produkt, rein zur Materialpflege und FB Entsorgung, zu entwickeln. Letztendlich wird das Hygienelevel einer mobilen Toilettenanlage, trotz ausgefeilter Technik, einzig und allein, nur von der Reinlichkeit des Besitzers abhängen.

6. Um keine unnötige permanente Energie durch Stand - By Schaltungen zu verbrauchen wurde der kompletten Toilettenanlage, inklusive der Absauganlage, mit einem mechanischen Schalter im Toilettendeckel ein Hauptschalter vorgeschaltet. Schon nach dem Verlassen der Grundstellung des geschlossenen Toilettendeckels geht die Anlage über diesen dann geschlossenen Schalter in Betrieb. Erst dann kann auch die Füllstandsabfrage betätigt werden. Ist der Toilettendeckel geschlossen findet garantiert kein Stromentzug aus der Bordbatterie statt. (Alles andere ist bei einem begrenzten Energiehaushalt in Fahrzeugen glatter Unsinn.)

7. Die Lutz Anlage ist frei von sichtbaren Kabeln und Schläuchen. Dadurch ist „Hygienisch“ die Voraussetzung geschaffen dass bei der Entnahme des Fäkalienbehälters (FB) z.B. zur Entsorgung keinerlei zusätzliche Handgriffe erforderlich werden. Der FB wird nur der Basisanlage entnommen; entsorgt und wieder eingeschoben. Diese optimale Bedienung und Servicefreundlichkeit kommt natürlich dem Vermietbetrieb „im Besonderen“ zu Gute.

8. Die Toilettenentlüftung wird, bei nicht benutzter Toilette, im Überdruckverfahren durch den biologischen Druckanstieg der Faulgase im FB über das großvolumige NW40 Rohrsystem vollzogen. Bei beabsichtigter Toilettennutzung wird der FB innerhalb einer Sekunde nach dem Anheben und Verlassen des Toilettendeckels, aus der Grundstellung, evakuiert und die genannte strömungstechnische Einbahnstrasse wird dann sofort hergestellt, sobald der Sperrschieber ein wenig bis voll geöffnet wird. Bis zu diesem Zeitpunkt lastet der erhöhte Erdatmosphärendruck solange oberhalb des geschlossenen Sperrschiebers bis derselbe geöffnet wird und die strömungstechnische Einbahnstrasse beginnt. Die Lutz Airmix - Absauganlage arbeitet, im Testfahrzeug, mit 12 – 15 Watt Leistung bei 12 Volt = Spannung. Der Strom ist in der Zeit der Toilettenbenutzung 1 - 1,5 Ampere. Dadurch kann das Thema Energie vollkommen vernachlässigt werden.

9. Die Parameter der Anlage sind so eingestellt, dass ich mich z. B. mit einem Beutel Sachets, von Thetford, im FB, bei extremsten Temperaturen im Sommer locker 2 bis 3 Tage ohne jegliche Geruchsbelästigung neben dem Fahrzeug aufhalten kann. In diesem Zeitraum steht bei mir persönlich zumindest „Eine“ Dusche an. An diesem Ort kann ich dann auch „Entsorgen“ um einen „möglicherweise“ langsam aufkommenden Geruch unter dem Fahrzeugboden zu verhindern. Dann bin ich durch meine Innovation, auch auf engen Stellplätzen, zumindest, in Bezug auf meine Toilettenanlage, „Empfänger freundlicher Blicke“ meines Campingnachbarn. 

Helmut Lutz

Kontakt: helmut-lutz(at)t-online.de

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