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Hier eine Übersicht der Probleme mit der Truma Combi 6
- Es dauert sehr lange (2 bis 3 Grad Temeraturabfall) bis sich die Heizung wieder automatisch einschaltet, so das der Eindruck von Kühle entsteht und die
Heizung manuell für eine “Wohlfühltemperatur” höher gestellt werden muss.
- Eine Regelung auf eine bestimmte Temperatur am Regler ist etwas schwierig. Mein Eindruck, eine deutliche Änderung der Temperatur (2 bis 3 Grad), obwohl
der Regler quasi nur im Milimeterbereich zwischen 3 und 3,5 bewegt wurde.
- Regelmäßig störendes kurzzeitiges lautes Gebläsegeräusch in hoher Drehzahl beim automatischen Anlauf der Heizung. Dieses Problem ist bei Truma schon
bekannt, eine Lösung ist in Arbeit. Hier hoffe ich auf Nachbesserung, wenn seitens Truma eine Lösung gefunden wurde.
- Die Heizung ging mehrfach während des laufenden Betriebs seit November 2008 auf Störung. Die Heizung schaltete sich automatisch im laufenden Betrieb ein,
das kurzzeitig laute Gebläse war zu hören und ging dann sofort auf Störung, die rote LED leuchtete. Das Gerät ließ sich aber jedesmal problemlos wieder einschalten.
- In der Funktion Heizung und nachträglich das Wasser auf 60 Grad aufheizen, läuft nach einiger Zeit des Gebläse für einige Zeit unangenehm laut in höchster
Stufe. Außerdem entstehen Gerüche in dieser Funktion.
- Im "Erhaltungsbetrieb” läuft das Gebläse sehr schwach, in den hinteren und vorderen Bereichen (Heckbett und Alkoven) kommt dann kaum oder keine
Wärme an. Auf Nachfrage wurde angegeben, dass es sich um das gleiche Gebläse wie in der Trumatic 6 handelt.
- Die Bedienung des neuen Bedienteil ist aus meiner Sicht nicht sonderlich gelungen, aber deutlich besser als das alte Bedienteil.
- Beim Aufheizen des warmem Wassers geht die Heizung auf Störung
Ich möchte hier betonen, das ich nach den Telefonaten und Mails mit Truma den Eindruck habe, das alles dafür getan wird, die Heizung fehlerfrei nachzubessern.
Aber noch ist es nicht soweit, Fortsetzung folgt?
Bernd Loewe im Februar 2008
20. Februar 2008: Anruf Truma München: Die Heizung wird gegen eine im Truma Labor getestete Heizung durch den mobilen Kundendienst vor Ort ausgetauscht. Eine Terminabsprache erfolgt noch.
27. Februar 2008: Anruf Truma München: Austausch kann noch nicht durchgeführt werden, zur Zeit werden noch Optimierungen an der Heizung vorgenommen. Ich soll eine Heizung mit dem neusten technischen Stand erhalten. Zurückgestellt bis Juni, da wir zwischenzeitlich auch auf Tour sind.
19. März 2008: Beim “googlen” ist ein weiterer Nutzer der Combi 6 Heizung
auf diesen Bericht gestoßen. Seine Probleme sind sehr ähnlich mit den oben beschriebenen Mängeln. Kein Einzelfall? Lob war, der Kundendienst ist sehr gut.
Juli 2008: Die Heizung wurde komplett ausgetauscht. Erste kurze Tests verliefen zufriedenstellend. Jetzt muß die Heizperiode abgewartet werden.
Zwischenzeitlich sind mir über verschiedene Kontakte mehrere Problemfälle mit der neuen Combi Heizung bekannt geworden. Der mobile Kundendienst hat scheinbar
in Sachen neue Combi Heizung viel zu tun. Platinen bzw. Elektronikbauteile werden offensichtlich regelmäßig ausgetauscht. Hoffentlich bekommt Truma diese Problematiken bald in den Griff.
Dezember 2008: Die Erfahrungen mit der neuen Heizung bei längerem Heizbetrieb, noch immer nicht optimal:
Nach dem Einbau der neuen Heizung konnte ich zwischenzeitlich die Funktion bei Außentemperaturen bis zu Minus 10 Grad testen. Die gute Nachricht, die Heizung
ist nicht mehr auf Störung gegangen. Die lauten Anlaufgeräusche sind nicht mehr vorhanden. Auch empfinde ich den Betrieb als sehr leise, aber das kann auch mit dem Einbauort zusammenhängen, der bei meinem Woelcke im
doppelten Boden liegt.
Nun meine Beobachtungen: (Winter 2008)
Nach wie vor schaltet sich die Heizung bei laufenden Betrieb erst sehr spät wieder ein. Beispiel Außentemperatur Minus 5 Grad: Bei einer Temperatur von
gewünschten 22 Grad hat sich die Heizung erst wieder bei unter 20 Grad eingeschaltet. Gemessen mit einem separaten Thermometer. Das bedeutet während der „Wartezeit“, dass sich ein Gefühl der Kühle einstellt.
Denn in dem Zustand der „Wartezeit“ geht der Brenner aus, das Gebläse ist nur minimal oder gar nicht im Betrieb. Das reicht dann auch nicht für die weiter entfernten Ausströmer. Das heißt, es wird nicht nur in
den Ecken kühl. Also regelt man die Heizung manuell nach oben, dann wird es aber bald zu warm, dann regelt man die Heizung wieder runter. Außerdem dauert es unverständlich lange, bis sich die Heizung nach der Wahl
einer höheren Temperatur einschaltet. Warum reagiert die Elektronik eines so ein modernes Gerät nicht sofort?
Das ist aus meiner Sicht keine Technik, die normalen Komfortansprüchen entspricht.
Das warme Wasser während des Heizbetriebes reicht bei weitem nicht für ein Duschvergnügen. Also stellt man den Regler auf Heizungsbetrieb und 60 Grad ein, dann
dauert es bis zu einer Stunde (!), bis der Orange-Leuchte ausgeht. Auch jetzt reicht das Duschvergnügen nicht für zwei Personen, da der Boiler offensichtlich nicht mit einer Vorrangschaltung (?) für warmes
Wasser versehen ist und rechtzeitig warmes Wasser nachregelt.
Das ist auch nicht der erwartete Komfort, den meine Frau und ich uns wünschen.
Truma-Werbung: "Durch die asymmetrische Form des 10 Liter Boilers aus Edelstahl wird das Wasser besser durchmischt – es erwärmt sich gleichmäßiger
und schneller – das sorgt für längeres Duschvergnügen ohne nachregeln." Schön wäre es! Daher ist es mir auch völlig egal, welche Designpreise das Gerät verleihen bekommen hat und möglicherweise noch
bekommt, es sollte komfortabel und praxisgerecht funktionieren, das vermisse ich nach wie vor.
Meine Nachfrage bei Truma. (März 2009)
Wegen unserer Reisen konnte das Thema erst wieder im August verfolgt werden. Außerdem hatten wie einen neuen Fehler festgestellt, beim Aufheizen des warmen
Wassers ging die Heizung immer wieder mal auf Störung. Ein normales reseten, also aus- und einschalten klappte nicht. Erst als die Heizung über den Hauptschalter der Elektroversorgung stromlos geschaltet wurde, ließ
sich die Heizung wieder starten.
Am 28. September 2009 war der Truma Kundendienst da. Ausgetauscht wurde mal wieder die Platine bzw. die elektronische Steuerung. Außerdem wurde erneut der
Fernfühler an einen anderen Ort eingebaut. Jetzt wird es sich in der kalten Jahreszeit zeigen, ob ein störungsfreier Betrieb möglich ist.
November 2009: Erste Erfahrungen mit der Nachbesserung, es scheint eine Verbesserung eingetreten zu sein.
Truma Kundendienst: Sehr gut!
Bernd Loewe, November 2009
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